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EN: Product Design for the exhibition "sounds&files" Künstlerhaus Vienna, comissioned by D+, Büro für Design. This work shows a result of my diverse interests and cooperations in the fields of Electronic Music, Product Design and institutional mediation of culture in Vienna. The overall idea of 'sounds&files' was to represent the audio-visual intersection points of electronic music within the context of an exhibition. To avoid reflecting a vivid music scene in an alienating "museal" way, the atmosphere of the rooms in the Künstlerhaus should rather be like in a studio, a bar-lounge or a computer lab. With project partner Ernst Herold, this meant to research the 'design codes' of a new generation of music producers and consumers informed by their socio-cultural backgrounds. How does technology influence societal interaction and rituals, for example in communication, fashion trends, professional life and free time? A functioning design does not stand by or for itself rather it reflects the mechanisms, the gestures and range of feelings inherent in the theme as 'pars pro toto'. Also in this project, the position of 'the artist' as a mediator between different interests and responsibilities within a project was particularly interesting. Ultimately, it was about the connection of an artistic approach with organisational skills and economic circumstances. DE: Produktdesign für die Ausstellung "sounds&files" im Künstlerhaus Wien, im Auftrag von D+, Büro für Design, Februar 2000 Diese Arbeit zeigt ein Ergebnis meiner vernetzten Interessen und Kooperationen in den Bereichen elektronische Musik, (Produkt)design und institutionelle Kulturvermittlung in Wien. In diesem Fall ging es darum, die audio-visuellen Verknüpfungspunkte von elektronischer Musik im Kontext einer Ausstellung zu vermitteln. Um nicht Gefahr zu laufen, eine durchaus lebendige Musikszene museal entfremdet abzubilden, sollte in den Räumlichkeiten des Künstlerhauses eher das Ambiente eines Studios, einer Bar-Lounge, oder eines Computer-Labs herrschen. Für meinen Kollegen Ernst Feichtl und mich bedeutete das, die "Designcodes" einer neuen Generation von Musikproduzenten-und konsumenten bzw. deren sozio-kulturellen Umfelder zu untersuchen. Wie beeinflusst Technologie gesellschaftliche Interaktion und Rituale, also z.B. Kommunikationsformen, Modetrends, Berufsleben und Freizeitverhalten? Ein funktionierendes Design steht nicht für sich selbst, sondern reflektiert als "pars pro toto" die Mechansimen, die "Gestik" und Gefühlswelt die der anvisierten Thematik innewohnen. Besonders interessant war für mich auch in diesem Projekt die Position des "Künstlers" als Mediator zwischen den verschiedenen Interessen und Verantwortungsbereichen eines Projekts - die Verbindung eines künstlerischen Anspruchs mit Organisationsstrukturen und wirtschaftlichen Gegenbenheiten. > Related Links: |